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Mengede ist ein Stadtbezirk im Grünen.  

Dass dies so ist, dafür haben sich die Mengeder Grünen seit Jahren auf vielfältige Weise eingesetzt und dass dies so bleibt, dafür werden wir uns auch weiterhin stark machen.

 

Beispielhaft war in den vergangenen Jahren der Kampf gegen das interkommunale Gewerbegebiet Groppenbruch an der Grenze zu Lünen-Brambauer. Hier haben die Grünen zusammen mit betroffenen Anwohnern und Naturschutzverbänden durch unterschiedlichste Aktionen  immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Bereich nicht dem Flächenfraß zum Opfer fallen darf. Dieser Kampf  scheint allerdings nie zu Ende zu gehen, da in letzter Zeit erneut Stimmen laut wurden, dass hier Gewerbe „auf der grünen Wiese“ entstehen soll.

 

 

 

Ähnlich sieht es im Fall des Yachthafens Schwieringhausen am Dortmund-Ems-Kanal aus. Hier sollte neben einer Marina im ehemaligen Achenbach-Hafen großflächige Wohnbebauung entstehen. Dieses Projekt konnte gestoppt werden. Nun allerdings wird der Vorschlag eines Künstlerdorfs mit Freibad und Santa-Monika-Anleger diskutiert. Offensichtlich eine weitere Never-ending Story.

 

Aktuell beschäftigt die Mengeder Grünen allerdings mehr die weitreichende Emscher-Renaturierung mit dem Bau zweier Hochwasserrückhaltebecken, der Erweiterung der Halde Groppenbruch und diversen Kanalbaumaßnahmen im Mengeder Ortskern. Dieser auf mehrere Jahre prognostizierte Emscher-Umbau wird von uns kritisch begleitet. Bürgerbüro und Bürgerinfo-Veranstaltungen wurden erst auf Druck der Mengeder Grünen eingerichtet. Mit den Erdtransporten und dem Baustellenlärm werden wir uns auch weiterhin befassen.

 

So ist gerade das Thema Lärmemissionen für viele Mengeder Bürgerinnen und Bürger ein Dorn im Auge. Die zwei von den Grünen angeschafften Lärmmessgeräte sind inzwischen permanent im Einsatz – nicht nur im Stadtbezirk, inzwischen auch über Mengede hinaus. Zusammen mit den Anwohnern wurde eine Reduzierung des Schienenlärms an der Eisenbahnstrecke Oberhausen – Dortmund erreicht. Alarmierende Werte wurden bei der Kartierung des Straßen- und Schienenlärms festgestellt.

 

Um den Straßenverkehr zu reduzieren setzen die Mengeder Grünen auf die öffentlichen Verkehrsmittel und mehr Fahrradverkehr. Der Arbeitskreis „Mobilität“ im Ortsverband möchte erreichen, dass Dortmund wirklich zu einer fahrradfreundlichen Stadt wird. So wurden neue Radwege initiiert, weitere Fahrradständer aufgestellt, Fahrradstraßen vorgeschlagen. Die verstärkte Einrichtung von Kreiseln wurde angeregt.

 

In diesem Zusammenhang hat auch die Schulwegsicherung eine besondere Bedeutung. Bei einem Ortstermin mit Tiefbauamt, Schulverwaltungsamt, Stadtwerken und Polizei wurde die gefährliche Situation der Schulkinder im Neubaugebiet Erdbeerfeld unter die Lupe genommen. Hier wurden Maßnahmen eingeleitet, die nun einen sichereren Schulweg zu den Mengeder Grundschulen herbeiführen sollen. Weitere Aktionen wendeten sich gegen Raser in Wohngebieten.

 

 

Die Einrichtung und der Ausbau von Kinderspielplätzen und Treffs für Jugendliche liegen uns ebenfalls am Herzen.Hier ist besonders die Auseinandersetzung um das Schulzentrum Nette anzusprechen. Eine Einfriedung des Schulgeländes können wir uns durchaus vorstellen, doch einem hohen Schutzzaun, wie von Seiten der Realschule gewünscht, stehen wir kritisch gegenüber. Allerdings ist uns auch klar, dass die sozialen Probleme in Nette groß sind und dass sich hier etwas ändern muss.

 

Ähnliches gilt auch für andere  Ortsteile des Stadtbezirks. Die maroden Großsiedlungen in Westerfilde und Bodelschwingh mit sich ständig ändernden Eigentumsverhältnissen sorgen für sozialen Zündstoff. Hier unterstützen die Grünen Mieterbeiräte und den Mieterverein bei ihren schwierigen Aufgaben.

 

Der Mengeder Heimatwald war ebenfalls eine Idee der Mengeder Grünen. Nachdem sich das Gelände an der Breisenbachstraße als ungeeignet herausgestellt hatte, wurde nun von Seiten der Stadt ein Bereich neben dem Mengeder Volksgarten zur Verfügung gestellt. Wir sind der guten Hoffnung, dass nun endlich dieses Projekt einen Anfang nehmen kann.

 

Wie eng lokal und global zusammenhängen, beweisen weitere Aktionen.  Unterstützt von der Grünen Jugend thematisierte der Ortsverband auf dem Mengeder Markt den Klimawandel und machte Vorschläge zum kommunalen Klimaschutz und zum Einsatz  regenerativer Energieformen.

 

 

 Außerdem wandten sich die Mengeder Grünen zusammen mit Bürgerinitiativen aus den Nachbargemeinden sowie Umweltverbänden gegen die geplanten Kohlekraftwerke in Lünen und Datteln. Sollten diese gebaut werden, würde damit eine Erweiterung der  Hochspannungsleitungen auf Mengeder Gebiet einhergehen - verbunden mit der entsprechenden Beeinträchtigung der Menschen im Dortmunder Nordwesten. 

 

Dies alles sind nur einige der Themen, deren sich die Mengeder Grünen in den vergangenen Monaten angenommen haben. Daneben sind es auch immer wieder die kleinen und großen Sorgen der Bürgerinnen und Bürger, die wir ernst nehmen und um die wir uns kümmern. Denn die Mengeder haben erkannt,dass wir Grüne keine Lippenbekenntnisse abgeben, wie andere Parteien, sondern dass wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten um Veränderung bemühen. Denn für uns Grüne gilt: der Stadtbezirk Mengede ist es wert, dass er noch lebenswerter, dass er noch grüner wird.  

 

 
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