9. KW 23.02.-01.03.09 PDF Drucken E-Mail
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9. Kalenderwoche

 

23. Februar (Rosenmontag)

 

Stadtdirektor Ullrich Sierau hat sich zum Dortmunder Flughafen geäußert. Es scheint, als ob ein Ausbau des Flughafens mit ihm nicht in Frage kommt. Hinsichtlich der Betriebszeiten favorisiert er zwei Varianten: Starts und Landungen bis 22.30 Uhr (bei Verspätungen bis 23 Uhr) oder eine zweigeteilte Lösung nach Sommer- und Winterflugplan (im Sommer bis 23 Uhr – bei Verspätungen bis 23.30 Uhr; im Winter bleibt es, wie es ist). Damit nähert Sierau sich den grünen Positionen und der Schutz-gemeinschaft Fluglärm an.Manfred leitet mir eine Mail von Werner Locker weiter, der auf der nächsten BV-Sitzung eine Eilanfrage an die Stadt stellen will. Es geht um die fehlenden Ganztags-plätze im Stadtbezirk. Hatte am Dienstag auf unserer OV-Sitzung ebenfalls genau das Thema angesprochen. Ist die Anfrage jetzt auf Lockers eigenem Mist gewachsen oder hat Manfred unsere Fragen an ihn weitergegeben? 

 

24. Februar (Dienstag)

 

Es ist nicht alles so einfach, wie es zunächst aussieht. Als ich die Rechtsanwalts-kanzlei Kubatta anrufe, um sie auf die Jugendlichen in der Peters-Ruine aufmerksam zu machen, erfahre ich, dass Kubatta nur der Zwangsverwalter für die Häuser Siegburgstraße 24 / 26 und 28 ist. Die Gebäude im hinteren Teil sind Siegburgstraße 22 (Arnold) und die Peters-Bauruine vielleicht Nr. 20. Dieser Teil wird von der Kanzlei Axel Mork + Partner verwaltet. Also rufe ich da an und spreche mit Frau Radomski. Der für diese Häuser verantwortliche Mensch ist allerdings z.Zt. krank. Sie will aber seinen Vertreter verständigen.Im Gebäude Siegburgstraße 22 (früher: Mikus) sind jetzt die Geschäftsräume des Natursteinwerks Arnold, verkaufen dort mit vier Mitarbeitern Whirlpools etc. Hier wird mir Mork + Partner als Verwalter bestätigt.Rufe noch einmal bei der WR an und frage nach, was der Peters-Artikel macht. Herr Rhinow kann sich nicht vorstellen, dass Dreier-Immobilien Interesse am Peters-Komplex haben könnte (wir hatten in der Pressemitteilung angeregt, dass Investor und Insolvenzverwalter Gespräche führen sollten).Rufe Jürgen an, er hatte mich darauf hingewiesen, dass in der BV die Eisenbahn-brücke  Mooskamp auf der Tagesordnung steht. Diese soll erneuert werden, was einige Zeit dauern wird. Er schlägt vor, den ehemaligen Fuß-/Radweg neben der Straße zu reaktivieren, solange die Brücke nicht genutzt werden kann – und auch darüber hinaus. Er hatte diesen Vorschlag  Manfred ebenfalls gemailt, allerdings hatte dieser eher verhalten reagiert.Jürgen teilt mir weiter mit, dass er erfahren hat, dass die Emschergenossenschaft offensichtlich bereits Bodentransporte vom zukünftigen Hochwasserrückhaltebecken Mengede-Ickern zum ehemaligen Kokerie-Gelände Hansa durchführt – bislang war nur von Baumfäll-Aktionen am Wochenende die Rede gewesen. Diese Transporte führen am Bahnhof Mooskamp vorbei auf das ehemalige Kokerei-Gelände, wo sie gekippt werden. Für mich ist vollkommen neu, dass so etwas überhaupt geplant war. Jedenfalls hat die Emschergenossenschaft nie etwas in dieser Hinsicht verlauten lassen. Werde der Sache nachgehen.

 

25. Februar (Mittwoch)

 

Die Geierabend-Besucher haben gewählt: der Pannekopp 2009 geht am Franz-Josef Drabig. Der Dortmunder SPD-Vorsitzende hat angekündigt, er werde den 25 kg schweren rostigen Stahl-Orden annehmen – als erster überhaupt seit der Einführung dieser Schmäh-Auszeichnung im Jahr 2003.Gehe den Bodentransporten nach, von denen Jürgen mir erzählt hat. Von der Ritters-hofer Straße her sind keine Transporte offensichtlich, allerdings scheint die Strecke, auf der zukünftig die LKW mit dem Bodenmaterial vom Hochwasserrückhaltebecken Mengede/Ickern kommen, freigeräumt zu sein. Jedenfalls wurden an der Strecke Bäume gefällt und die Trasse wurde mit neuem Schotter aufgefüllt. Am Mooskamp sieht man allerdings deutlich, dass LKW am Straßenbahnmuseum vorbei auf das ehemalige Hansa-Gelände gefahren sind. Nur, von wo sind sie gekommen?Die RN haben die Pressemitteilung zum ehemaligen Edeka-Gelände und auch zum Peters-Bau gebracht. Jedenfalls zeigt eine E-Mail von Manfred, dass der Artikel im Netz ist oder war. Denn in der Zeitung ist nichts darüber zu lesen. Haben aktuelle Ereignisse den Artikel von der Seite verdrängt? Manfred ruft mich nach der BV-Sitzung Mengede an. Bezirksbürgermeister Bruno Wisbar (SPD) hat die Fraktionsvorsitzenden von SPD, CDU und Grünen während der Sitzung an die Seite genommen und erklärt, er möchte Geld sehen. In seiner Rede zum 10jährigen Bestehen der Remigius-Küche hatte er seinerzeit (16.11.2008) verkündet, man würde für die Kirchenküche eine neue Besteck-Garnitur stiften. Jetzt sollen sich die Fraktionen in der BV Mengede an den Kosten beteiligen. Doch davon war nie die Rede gewesen. Da hat Bruno mal wieder eigenmächtig eine Zusage gemacht (wie bereits bei den Stehtischen für das HHG). Da er damals zu spät zum Küchen-Jubiläum gekommen war, konnte er nicht wissen, dass die anderen Parteien bereits ihre „Geschenke“ übergeben hatten. Ich hatte seinerzeit den Anfang gemacht und unsere Glückwünsche und unseren „Umschlag“ an die Küchen-Chefin Frau Heppke übergeben. Karl-Heinz Hubbert (FDP) hat sich danach ebenfalls verpflichtet gefühlt und spendabel gezeigt. Dann hatte noch Werner Porsche für die CDU gratuliert. Ich hatte in meinem Grußwort den vorher von Frau Heppke gemachten Wunsch nach neuem Besteck aufgegriffen und bemerkt, dass vom Inhalt unseres Briefs sicherlich der eine oder andere Löffel gekauft werden könnte. Danach hatte sich das Besteck zum „running gag“ entwickelt; jeder hatte gerätselt, wie viele Messer, Gabel, Löffel wohl mit dem Inhalt eines jeden Umschlags zu finanzieren seien. Bruno Wisbar war wegen der Feierstunde zum Volkstrauertag später erschie-nen, hatte davon also nichts mitgekriegt. Als er seinen Besteck-Zuschuss kund tat, musste jeder davon ausgehen, dass das nun – nach Grünen, FDP und CDU – der SPD-Beitrag sei. Jetzt will er aber die drei Fraktionen zur Kasse bitten: Grüne, CDU und SPD sollen je 100€ zahlen, damit die von ihm versprochenen 300€ zusammen kommen. Da hat er sich aber (wieder einmal) – am eigenen Messer – geschnitten. Wir Grüne machen Brunos Besteck-Attacke nicht mit. Wir haben unseren Beitrag bekanntermaßen bereits geleistet. Aber auch seine eigenen Leute scheinen nicht zu wissen, was er – ohne jede Absprache – für Versprechungen macht. Sonst hätte er Werner Locker nicht mit angesprochen. Soll die SPD doch bezahlen oder er – aus seiner Tasche.

 

26. Februar (Donnerstag)

 

RN hat den Artikel zum ehemaligen Edeka-Gebäude in der heutigen Ausgabe – mit dem Photo vom Peters-Bau, das ich gemacht habe. Allerdings fehlt im gesamten Text das Wort „Peters“ (könnte das rechtliche Folgen haben, wenn der Name genannt würde?) - und auch die Jugendlichen in der Bauruine werden nicht mehr erwähnt.Manfred hat die beiden Fraktionssprecher in der BV Mengede, Joachim Farnung (CDU) und Werner Locker (SPD), wegen Brunos Besteck-Attacke angemailt und ihnen die grüne Position zu diesem Thema übermittelt.

 

27. Februar (Freitag)

 

Steuergruppensitzung beschäftigt sich wieder einmal mit der Rhythmisierung: eine Unterrichtsstunde soll fortan nicht mehr 45 Minuten sondern nun 60 oder 65 Minuten lang sein. Wir werden dazu an unserer Schule einen Pädagogischen Tag im Mai veranstalten.Treffe Jörg (2), Teresa und Peter im Real, d.h. der „halbe“ Fußballverein ist ver-sammelt. Teresa beklagt, dass die Rückrunde der Landesliga 3 immer noch nicht richtig los gehen kann, weil zurzeit viele Plätze unbespielbar sind. So auch der Platz von Mengede 08/20. Wie gut es doch die Vereine haben, die einen Kunstrasenplatz haben. Auch Mengede 08/20 wird seinen Kunstrasenplatz bekommen, da bin ich mir sicher - auch wenn Thomas Tölch (SPD) den Kunstrasenplatz lieber in Nette sehen würde. Nach einem interfraktionellen Gespräch mit der Verwaltung ist offensichtlich kein Geld für einen solchen neuen Platz da, den sich die Netter SPD gegenüber der Feuerwache an der Mengeder Straße wünschen würde. Selbst wenn die Bezirkssportanlage am Netter Hallenbad vermarktet würde, käme nicht genügend Geld herein, dass ein solches großes Projekt finanziert werden könnte. So wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die Bezirkssportanlage einen schalldämmenden Fangzaun erhält, um die Anwohner zu besänftigen und von weiteren Klagen abzuhalten. DJK könnte dann aber weiter auf ihrem alten Platz spielen.

 

28. Februar (Samstag)

 

„Männerabend“ bei Dirk R. Fahre mit Dirk L. zusammen auf dem Fahrrad dort hin. Auf dem Weg machen wir Halt am geplanten Zugang zum Mengeder Heimatwald am Tennisheim im Volksgarten. Ein weiterer Eingang soll am Volksgarten-Parkplatz am Eckei eingerichtet werden. Es tut sich also endlich etwas, jetzt nachdem der Frost aus dem Boden ist. Eine Schneise durch den Wald am Tennisheim wurde auch schon geschlagen.Dirk R. hat die Grill-Saison eröffnet. Wir sind zu sieben auf unserem „Männer-abend“; ein dritter Dirk ist auch noch dabei. Wirtschaftspolitik und Finanzkrise werden ausgiebig diskutiert, schließlich sind zwei Banker unter uns. Bringe mit Dirk L. Michael nach Hause, der auch mit dem Fahrrad gekommen ist. Dabei stellt sich heraus, dass er der Schwiegersohn von Frau Heppke ist.

 
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