31,7 % gegen Groppenbruch (Mai 2011) PDF Drucken E-Mail
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31,7 % gegen interkommunales Gewerbegebiet Groppenbruch (Mai 2011)

 

Seit Samstag (28.5.) liegen die Ergebnisse der RN-Umfrage zu „Arbeit in Dortmund“ vor.

Für uns Groppenbruch-Gegner war insbesondere die Frage 6 interessant: „Für Lünen und Dortmund ist ein interkommunales Gewerbegebiet Groppenbruch geplant. Was halten Sie von diesen Plänen?“

Während bei allen anderen Ergebnissen eindeutige Mehrheiten zu erkennen sind (zwischen 86,4 % und 52,1 %), gibt es einzig bei Frage 6 eine Einteilung in drei fast gleich große Segmente. So sind 36,8 % der Teilnehmer an der Befragung für eine Realisierung, 31,7 %  sind dagegen und 29,9 % können nicht beurteilen, ob diese Planungen positiv oder negativ zu bewerten sind.

Groppenbruch-Gegner und Groppenbruch-Befürworter liegen also fast gleichauf – auch wenn eine knappe Mehrheit der Dortmunder meint, ein solches Industrie-/Gewerbegebiet sollte umgesetzt werden.

Bei allen Zweifeln an der Objektivität und damit Aussagekraft solcher Online-Befragungen (Wer hat mehrfach abgestimmt? Haben sich wirklich nur Dortmunder beteiligt? Warum wurde nicht nach einem ‚Industriegebiet Groppenbruch‘ gefragt?) können wir – wie ich meine – mit dem Ergebnis zufrieden sein, da sich keine eindeutige Mehrheit (wie bei allen anderen Fragen) festmachen lässt. Dies gibt uns Auftrieb weiterzumachen, damit beim nächsten Mal die Mehrheiten eindeutig - dagegen – sind.

Die genauen Ergebnisse der Befragung können unter www.ruhrnachrichten.de/arbeit+in+Dortmund./ nachgelesen werden.

Schließlich noch allen, die uns bei der Umfrage-Aktion unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön.

 

Inzwischen habe ich erfahren, dass zeitgleich eine ähnliche Umfrage auch in der Lüner Ausgabe der Ruhr-Nachrichten gestartet wurde mit einer entsprechenden Frage zu einem interkommunalen Gewerbegebiet Groppenbruch.

Hier das Ergebnis, das allerdings deutlich anders als in Dortmund ausfiel: 51,4 % der Teilnehmer (525 Lünerinnen und Lüner) waren für eine Realisierung; 25,5 % waren dagegen und 23,1 % hatten keine Meinung oder machten keine Angabe.

Das Ergebnis verwundert nicht allzu sehr, da die Lüner (mit Ausnahme der Anwohner in Brambauer) weniger betroffen sind bzw. meinen, von einer Gewerbeansiedlung profitieren zu können. Das würde einmal mehr bestätigen: Lünen braucht zusätzliche Gewerbeflächen (wirklich?), Dortmund jedoch keineswegs.

 
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