Rund ums Erdbeerfeld 2010 PDF Drucken E-Mail
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Rund ums Erdbeerfeld (2010) 

Siedlergemeinschaft Erdbeerfeld und Mengeder Bündnisgrüne arbeiten weiterhin eng zusammen: das hat sich auch in 2010 wieder gezeigt und wird auch so bleiben - und das nicht nur solange ich Grünen-Sprecher und Beisitzer im Siedler-Vorstand bin.  

Auf der Jahreshauptversammlung der Erdbeerfeld-Siedler in der „Sportklause“ in Nette (15.04.2010) berichte ich von den Geschwindigkeitsmessungen an der Friedrich-Hausemann-Allee, die Siedler und Grüne in Zusammenarbeit mit der Dortmunder Verkehrswacht im September 2009 durchgeführt haben. Die Aktion hat Spaß gemacht – nicht nur den Kindern aus der Siedlung, die sich mit grünen und roten Karten, bei den Autofahrern bedankt oder sie auf ihre zu hohe Geschwindigkeit hingewiesen haben. Andreas Lamberty wird meine Bilder von der Tempo-20-Aktion auf die Homepage der Siedlergemeinschaft stellen. 

 

 

Zwei kleinere Erfolge sind auch die Prüfanträge, die die Mengeder Grünen an die Stadt gesandt haben:

-       der Fußweg von der Roonheide zum Erdbeerfeld ist fortan für Motorradfahrer gesperrt (hoffentlich halten die sich dran) und

-       am Grünen Bogen steht jetzt ein Sackgasse-Schild, damit nicht so viele Ortsfremde fälschlicherweise links abbiegen. 

Schlecht sieht es für den Bolzplatz im 3. Bauabschnitt aus. Eigentlich sollte mit den Arbeiten bereits im letzten Herbst begonnen werden. Doch wie Frau Sylke Tech mir mitteilte, kann das Projekt zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht realisiert werden – es ist kein Geld dafür da.

Allerdings soll die Beleuchtung besonders im 3. Bauabschnitt etwas verbessert werden. Das ist für die Sicherheit der Schulkinder, die diesen Teil durchqueren, besonders wichtig, deshalb hatten wir darauf gedrängt. 

Ebenso warten wir jetzt gespannt, ob die versprochene Verkehrsinsel auf der Mengeder Straße zum Apen hin kommt. Diese sollte nach Beendigung der Kanalbauarbeiten dort eingerichtet werden. Und diese Arbeiten sind seit kurzem abgeschlossen. 

In diesem Jahr noch wird die Siedlergemeinschaft eine Müllsammelaktion im Erdbeerfeld durchführen (voraussichtlicher Termin: 29.05.). Hier habe ich schon Kontakt mit der EDG aufgenommen.

Außerdem soll endlich eine zweite Schildermalaktion stattfinden (voraussichtlicher Termin: 26.06.). Manfred habe ich bereits informiert; er wird kommen. Frank Hennig wird von den Siedlern federführend dabei sein – und hoffentlich kommen auch  wieder so viele Kinder wie bei der ersten Malaktion im November 2008 und bei der Raser-Aktion. 

 

 

Und tatsächlich können beide Aktionen im Nachhinein als großer Gemeinschaftserfolg gewertet werden.

Bei der Müllsammelaktion am 29. Mai 2010 waren es am Ende über 70 Aktive, die sich im Umfeld des Neubaugebiets im Einsatz befanden und Berge an Müll zusammenkarrten. Für den Abtransport musste die EDG später sogar ein größeres Fahrzeug besorgen.

Bei der Malaktion am 26. Juni 2010 wurden von den Kindern der Siedlung wieder eifrig Schilder gegen Raser gemalt. Unterstützung gab es dabei vom grünen stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Künstler Manfred Jockheck. Entgegen den Erfahrungen der Malaktion von 2008 – hier wurden die selbstgemalten Schilder innerhalb kürzester Zeit zerstört oder „verschwanden“ – hängen die Plakate noch heute und zeigen den Autofahrern: Im Erdbeerfeld herrscht Tempo 20 km/h ! Hier spielen Kinder ! 

Als dritten Erfolg dieses Jahres ist zu verbuchen, dass die Querungshilfe an der Mengeder Straße in Höhe Im Apen im Juli 2010 eingerichtet wurde. Nun ist endlich für die Kinder im Erdbeerfeld ein (halbwegs) sicherer Schulweg ins Mengeder Zentrum gewährleistet. Bereits im Oktober 2008 hatten die Grünen in Mengede bei einem Ortstermin mit verschiedenen städtischen Ämtern den Eltern versprochen, sich für einen gefahrlosen Weg zu den Grundschulen einzusetzen. Mit Unterstützung des Tiefbauamtes konnte dieses Projekt Stück für Stück realisiert werden: zunächst der Zebrastreifen an der Rigwinstraße, dann der Fußweg zwischen Rewe- und Aldi-Parkplatz und nun die Verkehrsinsel an der Mengeder Straße. 

Allein der Bolzplatz im 3. Bauabschnitt lässt weiterhin auf sich warten. Zwar gab es zwischenzeitlich positive Signale von Seiten der Stadt, dass es doch noch etwas werden könnte mit dieser Maßnahme. Doch eine eingeebnete Fläche, auf der Rasen eingesät wird, ohne Tore und ohne Fangzaun, ist eben kein Spielfeld, das Jugendliche besonders anzieht – besonders, wenn dort auch noch Pferde weiden dürfen.   

 
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