2010-03-16: Dani ist Sahne PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, 16. März 2010 

Dani ist Sahne

 

Zwei Termine im Stadtbezirk Mengede – und das so kurz hintereinander, das hat schon was. Und ein dritter ist bereits in Planung. Aber langsam … 

 

Hochkarätigen Besuch erwarten die Mengeder Grünen in der kommenden Woche.Am Montag (15.03.) informieren sich die Landesvorsitzende der Grünen NRW, Daniela Schneckenburger, und der grüne OB-Kandidat für Dortmund, Mario Krüger, in Westerfilde über die Situation in den dortigen Großsiedlungen und werden Gespräche mit betroffenen Mietern und Vertretern des Mieterbeirats führen.Das Treffen findet um 16.00 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Noah-Gemeinde in Westerfilde, Westerfilder Str. 11 statt.                              Am Dienstag (16.03.) besucht Daniela Schneckenburger die Sitzung des Ortsverbands Mengede. Hier wird es vor allem um die Lärmbelästigung durch den Verkehr auf der A45 und die A2 gehen. Außerdem besteht die Möglichkeit mit der Landtagskandidatin der Grünen über weitere Themen, die den Stadtbezirk, aber auch die Landespolitik betreffen, zu sprechen. Die Versammlung findet um 19 Uhr in der Gaststätte „Rabeneck“, Siegburgstr. 29 (Ecke Dönnstraße) statt.Interessierte und Betroffene sind zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen.   

 

 

 

Die OV-Sitzung am Dienstag beginnt mit einem Rückblick auf die Westerfilde-Veranstaltung vom Vortag (siehe Blog „Heuschrecken“).

Dann kommen die A45 und die A2 dran. Die beiden Autobahnen bereiten uns schon länger Probleme: nämlich durch Lärmbelästigung der Anwohner in Groppenbruch, Oestrich, Bodelschwingh und Westerfilde.

Erste Ideen hatte mir Dani bereits Mitte Februar gemailt (siehe Blog „Viel Lärm um Alles – Mögliche“). Diese werden wir nun in Bälde aufgreifen, auch um zu sehen, ob die SPD ernsthaft mitzieht oder nur lautstark rumposaunt.

Die Folgen des Ausbaus der LKW-Rastanlage Westerfilde/Kirchlinde an der A45 liegen uns ebenfalls am Herzen. Die Stellungnahme von Rechtsdezernent Wilhelm Steitz an die Mengeder BV hat uns keineswegs zufriedengestellt, besonders was er zum Schallschutz schreibt.

Dani fackelt nicht lange, sie schreibt Wilhelm gleich mal eine SMS: die Basis grollt, ein Ortstermin muss her – und der wird sich in nächster Zeit finden. So einfach ist das. Und Dani wird wieder dabei sein.

Landespolitische Themen kommen natürlich auch auf den Tisch. Dani erklärt: auf eine gemeinsame Schule aller Kinder bis zum 10. Schuljahr soll hingearbeitet werden und Schwarz-Grün in NRW ist keine realistische Option.

Alles Weitere zum Programm der NRW-Grünen steht in der Wahlaussage „Zeit zum Wechsel“ (siehe den entsprechenden Menüpunkt).

Und weiter geht’s mit lokalen Themen, die uns unter den Nägeln brennen: dem Seniorenlotsendienst an der Rigwinstraße, der Sanierung des Heinrich-Heine-Gymnasiums, der Skateranlage an der Haberlandstraße und dem Regenrückhaltebecken an der Siegenstraße.

Und ehe man sich‘s versieht, ist es schon wieder 22 Uhr.

 

 

Der Termin mit Wilhelm Steitz kommt dann auch zu Stande: am Mittwoch, den 21. April, trifft sich Manfred mit Daniela und Wilhelm. Alle sind gut vorbereitet - wie Manfred berichtet - und zur Lärmbelästigung durch die A45 erfolgt Danielas Presseerklärung vom 22. April, die bereits einen Tag später in der WR erscheint und ebenfalls hier nachzulesen ist. Einen ähnlich lautenden Antrag hat Isabella für die Mengeder Grünen inzwischen bei Michael Konrad eingereicht. Er wird auf der Mai-Sitzung der Mengeder Bezirksvertetung behandelt.

 

Zur Lärmsituation in Dortmund-Mengede erklärt die Dortmunder Kandidatin von Bündnis90/DIE GRÜNEN für den Landtag, Daniela Schneckenburger 

„Fakt ist: Die Dortmunder Stadtteile Westerfilde und Bodelschwingh sind in den vergangenen Jahren einer steigenden Lärmbelastung durch die angrenzende A 45 ausgesetzt. Anwohnerinnen und Anwohner beklagen eine nicht hinnehmbare Lärmbelastung insbesondere in der Nacht. Dafür gibt es zwei Ursachen:  Zum einen ist die Anzahl der LKW auf diesem Streckenabschnitt durch das Nachtfahrverbot auf der B1 in Dortmund seit 2006 angestiegen, zum anderen ist die Funktion der Lärmschutzwände durch eine Erhöhung der Fahrbahndecke reduziert worden. 

Ich bezweifle, dass die Daten der Lärmberechnung aus dem Jahr 2006 heute noch aktuell sind. Tatsache ist, dass der LKW-Verkehr auf diesem Streckenabschnitt seit 2006 zugenommen hat. Damit hat sich auch die Lärmbelastung der Menschen, die im angrenzenden Bereich der A 45 leben beträchtlich erhöht. Lärm, und hier insbesondere nächtlicher Lärm, verursacht jedoch gesundheitliche Beeinträchtigungen. Das ist eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität der Menschen, die in einem dicht-besiedelten und verkehrsreichen Ballungsgebiet mit vielfältigen Lärmbelastungen leben müssen.

Außerdem gilt: Die Landesregierung muss alle Menschen gleich behandeln. Darum muss sie für die den Menschen in Westerfilde und Bodelschwingh ebenso für Lärmschutz sorgen wie für Menschen, die anderswo in NRW leben. Wir fordern die Landesregierung daher auf, mit einem Tempolimit von 80km/h in der Nacht und 100 km/ h am Tag für sofortige Abhilfe zu sorgen. Wir werden das Thema ansonsten mit Sicherheit auf die Tagesordnung des nächsten Landtages setzen.“ 

 

 
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